Viele Farben Blau.

Manche Nächte sind dunkler. Der Tag klaut Stunden und füllt sie mit Gedanken. Jeder bringt eine andere Farbe mit. Am Ende bleibt immer nur das Blau. Zunächst wirkt es kühl, allein, traurig. Doch wenn der Mond leuchtet, die Sterne scheinen und selbst das Rot zur Ruhe kommt, wird deutlich wie warm und geborgen das Blau strahlen kann.

Die Perspektive wechseln. In blaue Augen schauen. In den blauen Himmel. Ins blaue Meer. Viele Farben Blau. Dann das Geheimnis erkennen und merken, dass selbst in allen anderen Dingen Blau stecken kann. Tief im Innen. Ein Gefühl, das mitschwingt, das nicht zu sehen ist, aber spürbar.

In der Erinnerung wird jede Nacht blau gewesen sein.

Spuren mit Farbe überstreichen.

 

Worte wie Bilder. Eindrücke, die Spuren hinterlassen und diese mit Farben überstreichen, als wäre alles etwas strahlender, alles ein bisschen anders. Eine neue Perspektive reicher.

Warm ist das, was in mir ist. Wie die Abendsonne. Es ist ein Widerhall, von dem was ist und grad begonnen hat. So als wäre es schon immer da gewesen, im Hintergrund und nun endlich gesehen werden will.

Reisen in neue Welten. Glück – eine besondere Form.

 

Auf den Punkt gebracht.

Zwischen dem was noch nicht ist und dem was schon war. Zwischen den Punkten auf der Lebenslinie. Im Farbenmeer versinken und auf dem Grund ankommen. In sich selbst wieder Halt finden und nicht mehr fliegen. Die Unendlichkeit auf den Punkt gebracht.

Parallel.

Reisen. Fern vom Alltagsgrau. Aus dem alten Leben ins neue. Von bekannten Orten in andere Welten.

Und sich immer wiederfinden. Zwischen den Linien, die sich nie treffen und doch ein Netz bilden.

Himmelblau.

An einem Sonntag.
Mit blauem Himmel und Sonnenschein.

Es wirkt fast so, als sei es doch ein wenig zerbrechlich, dieses perfekte Blau.

Eine Sehnsucht nach Zeichen macht sich breit, die dort oben nicht zu sehen sind, weil sie nur in mir zu hören sein werden.

Stille.

Zacken. Unabgebrochen.

 

Es ist Neujahr, ein Anfang, der schon vorher begonnen hatte. Auf dem Heimweg im Nieselregen, doch goldenen Zacken, die fast wie eine Krone aussehen, ragen in den grauen Himmel. Umhüllt mit einem sonderbaren Gefühl aus Vertrautheit und Leichtigkeit…

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